Hands on Nature-Gruppe

Breisgau-Hochschwarzwald / Freiburg

Gruppenleitung: Gabriele Lebender

Gabriele Lebender

Hallo! Mein Name ist Gabriele Lebender. Ich bin begeisterte Biologin und organisiere und begleite die Exkursionen und Pflegeeinsätze der Freiburger Gruppe. Studiert habe ich Süßwasserbiologie und Ökotoxikologie. Nach Labortätigkeit und Auftragsforschung habe ich umgesattelt und gebe seit über zwanzig Jahren naturwissenschaftliche Experimentalkurse für Kinder, leite Exkursionen und bin mit Umweltschutzthemen in Schulen unterwegs. Mehr dazu findet ihr unter: www.gabriele-lebender.de

Bei „Hands on Nature“ erwartet euch ein spannendes und vielfältiges Programm in den unterschiedlichsten Lebensräumen. Mit unseren praktischen Einsätzen werden wir mithelfen, diese Flächen so zu gestalten, dass sie Lebensräume für bedrohte Arten sind.

Ich freue mich darauf, mit euch auf Entdeckungsreise zu gehen!

Liebe Grüße

Gabriele

Geplante Aktivitäten

Das Programm der Freiburger Gruppe entsteht gerade. Wir werden meistens Aktionen machen, die Exkursion und Naturschutzeinsatz kombinieren. Das erste Treffen findet am Samstag, den 19. September statt.

  • Wir fördern artenreiche Biotope wie Feuchtgebiete, Borstgrasrasen, Magerrasen und Wiesen, indem wir eingewanderte, stark verdrängend wirkende Pflanzen (Neophyten) entfernen (wie Lupinen, Adlerfarn, Jungfernrebe und Staudenknöterich) und Gehölze zurückschneiden.
  • Gelbbauchunken fördern: Wir schneiden vorhandene Laichbiotope an Waldwegrändern frei und schaffen neue Plätze zum Ablaichen, indem wir Senken verbessern und künstliche Wannen einsetzen. Im Herbst werden die Wannen wieder geleert.
  • Flaumeichen pflanzen: Flaumeichen sind an den Klimawandel gut angepasst und schützen die Rebböschungen im Kaiserstuhl.
  • Gebietseigenes Saatgut sammeln: Wir sammeln Wildrosen-Hagebutten und Eicheln der Flaumeiche für die Vermehrung.

Am Samstag, 19. September starten wir südlich vom Kaiserstuhl: Wir besuchen eine Kiesgrube bei Breisach-Hochstetten, die einen Sekundärlebensraum für Pflanzen und Tiere bietet, die es feuchter brauchen. Der Landschaftserhaltungsverband und der NABU arbeiten hier zusammen für die Pflege der wertvollen Flächen. Der Biologe Reinhold Treiber zeigt uns die Lebensräume wie alte Silberweiden mit Spechtlöchern, Schilfried und Magerwiesen. Im Gebiet leben zahlreiche Libellen-Arten, aber auch Heuschrecken und viele Insekten in den Wiesen. Wir werden wir invasive Pflanzen (Neophyten) wie Staudenknöterich und Jungfernrebe entfernen und Gehölze zurückschneiden. So wird die Artenvielfalt erhalten.

Samstag, 21. November: Unter einer Stromtrasse zwischen Gundelfingen und Heuweiler gibt es Tümpel, Nasswiesen und trockene Bereiche auf engstem Raum beieinander. Zuerst gibt uns der Schmetterlingsexperte Andrè Grabs eine Einführung in Gelände und die Tier- und Pflanzengruppen. Es gibt dort u.a.. Echtes Tausendgüldenkraut, Gelbbauchunken, Schwarzspecht, Bechsteinfledermaus, blaue Ödland-Heuschrecke und zahlreiche Falterarten. Danach werden wir Gehölze entfernen (Zitterpappel u.a.), Unkentümpel reinigen und offene kleine Tümpel abpumpen, um sie für den Winter trocken zu legen. Wir bestimmen die Libellenlarven und setzen sie in größeren Weiher um. Außerdem werden wir überwinternde Falter und Raupen suchen. 

Kauz

„Für uns wäre wichtig,
dass ihr euch um
Streuobstwiesen kümmert!“